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Boa constrictor imperator - Unterarten

Hier finden Sie eine kurze Beschreibung meiner Tiere:

Costa Rica

Die Imperatoren aus dem Verbreitungsgebiet Costa Rica werden in zwei „Farbvarianten“ unterteilt: die „Helle“ und die „Dunkelne“.

Ich pflege ein Pärchen der hellen Variante.

Das Weibchen stammt aus der Linie des Züchters Klaus Bonny, bekannt durch sein Buch „Die Gattung Boa“.

Den Bock besitze ich von einem Züchter aus Krefeld. Der Bock zeichnet sich durch seine sehr schöne und gleichmäßige Zeichnung aus.

Beide Tiere sind reinrassig.

Mein Pärchen sind sehr robuste und ruhige Pfleglinge. Probleme bei der Haltung oder dem Handling sind bei mir bisher nicht aufgetreten.

Im Allgemeinen gibt es bei den Costa Rica Boas, wie auch bei anderen Boas, verschiedene Grundfärbungen. Diese reichen bei diesen von hellbraunen bis zu irisierenden blaugrau Tönen.

Die Tiere sind oftmals gierige Fresser und sind für Anfänger durchaus gut geeignet.

Adulte Weibchen können eine Länge von ca. 220 cm erreichen, wobei der Durchschnitt eher gut unter 200 cm liegt.

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Belize

Belize Boas werden in zwei unterschiedliche Arten, die „Cay Caulker“ und die „Crawl-Cay“, unterteilt.

Ich pflege ein Pärchen der Crawl-Cay´s.
Die Tiere sind blutsfremd und hatten schon 3 mal Nachwuchs.

Bei den Crawl Cay Belize Boas handelt es sich um eine klein bleibende Inselform der Boa Constrictor Imperator.
Crawl Cay ist eine Insel vor der Ostküste von Belize.

Meine Tiere sind ca. 160 cm groß und adult. Sie sind extrem hart und muskulös und fühlen sich deutlich anders an, als z.B. die Costa Rica Boas etc...
Fettpolster, wie manch andere Boas, haben beide nicht; dies ist typisch für die Crawl Cay Belize Boas.

Wenn Sie sich die Fotos beider Tiere anschauen, werden Sie feststellen, dass die Sattelflecken anders aussehen, als bei den Boas anderer zentralamerikanischer Verbreitungsgebiete.
Gerade die Zeichnung der Sattelflecken finde ich bei den Belize Boas besonders schön.

Meine Tiere sind gute Fresser, im Umgang mit der Hand jedoch nicht ganz einfach.
Obwohl das Weibchen schon Nachwuchs hatte, ist sie wesentlich ruhiger als der Bock.
Der Bock weist eine erhöhte Beißfreudigkeit auf.

Belize Boas besitzen die erstaunliche Fähigkeit, ihre Färbung innerhalb von kürzester Zeit zu verändern.
Mein Bock ist jedoch in der Grundfärbung allgemein dunkler als das Weibchen.

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Het Anery I

Meine 100 % Het. Anery Boas stammen aus der Verpaarung Anery Typ I x Normal.

Beide meiner Tiere sind besonders schön gefärbt.
Der Bock ist schon fast nicht mehr von einem Anery zu unterscheiden, er hat wirklich eine enorm tolle Farbgebung.
Der Rotanteil ist so gut wie gar nicht mehr zu sehen.

Hier etwas mehr zum Begriff „Anerythristic“:

Anerythristic (Anery) kommt aus dem lateinischen Wortschatz und heißt übersetzt „Abwesenheit von Rot“.
Anery Boas werden noch in zwei Kategorien unterteilt.

Anery Typ I : hier fehlt der Rot-Anteil in den Pigmenten
Anery Typ II : hier fehlt der Rot und Gelb-Anteil in den Pigmenten

Für die Zucht von „Snow“- und „Ghost“-Boas sind Anery-Boas unerläßlich.

Meine Tiere sind gute Fresser und im Umgang mit der Hand sehr ruhig und lieb.

Hier wichtige Verpaarungen mit Anerys :

Anery x Normal = 100 % Het Anerys (wie meine Tiere)
Anery x Anery = 100 % Anerys
Anery x Salmon = 50 % DH Ghost, 50 % Het Anerys
Anery x DH Ghost = 25 % Ghost, 25 % Salmon Het Anery, 25 % Anerys, 25 % Het Anerys
Anery x Ghost = 50 % Ghost, 50 % DH Ghost

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Het Albino

Mein 100 % Het. Albino Pärchen stammt aus der Verpaarung einer Kubsch Pastell Boa und einem Albino der Peter Kahl Linie.

Die Tiere sind schon jetzt als Babys wunderschön und wirklich etwas Besonderes.
Sie fressen ohne Probleme Frostfutter und sind mittlerweile sehr umgänglich.
Ich bedanke mich hier noch einmal bei dem Hobby-Züchter, bei dem ich die Tiere erworben habe.

Für spätere Verpaarungen besitzen die Beiden enormes Zuchtpotential.

Hier noch allgemeine Informationen über Hets und Albinos:

Neben der Original Strain Linie von Peter Kahl gibt es noch die Brian Sharp Linie. Die Tiere der Sharp Linie besitzen einen höheren Orange- und Rotanteil.

Folgende Verpaarungen und Ergebnisse gibt es bei den Hets und Albinos :

Albino x Normal = 100 % het Albinos
100 % het Albino x 100 % het Albino = 25 % Albinos und 75 % sind zu 66 % het Albino (2/3 von den 75 % sind het Albinos, 1/3 nicht)
Albino x 100 % het Albino = 50 % Albinos und 50 % 100% het Albinos
Albino x Albino = 100 % Albinos

Es sollten jedoch nicht zwei Albino Boas miteinander verpaart werden, da durch die Albinomutation auch noch einige schwerwiegende mutationsbedingte Fehlfunktionen auftreten können. Es könnten erhebliche Mißbildungen entstehen.

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